Fiesta de Despedida – Jilañataqui

10 07 2009

Wohl einer der schoenesten Momente waehrend des Jahres. Meine Abschiedsfeier im Projekt.

Zuerst gab es ein Fussballturnier. Nachher kamen alle 7 Zentren der Fundación Jilañataqui in mein Zentrum, San Isidro. Kalro musste man erstmal Geduld haben bis es losging. Aber es lohnte sich. Die Aelteste der Jugendlichen von San Isidro ueberreichte mir in der Anwesenheit aller ein grosse Torte, wo draufstand “Feliz Viaje, Oliver.” Ich musste die Torte natuerlich anbeissen und so wurde gleich mein ganzes Gesicht hineingetaucht. Herrlich. Danach hielt ich eine kleine Ansprache, in der ich mich fuer die schoenen Momente, gerade jetzt, wo ich so viele neue Gesichter waehrend der Reise nach Caranaví kennengelernt hatte. Ich bereue es sehr, nicht mal in ein anderes Zentrum fuer ein paar Wochen hineingeschaut zu haben. Da war ich wohl zu schuechtern, ich Depp.

Representanten von zwei Zentren bedankten sich im Namen aller und hebten hervor, wie leicht sie mich in dieser kurzen Zeit (Reise) lieben gelernt haben. Dazu bekam ich noch eine riesige Karte in Form von der Bolivienkarte in den Farben der bolivianischen und der deutschen Flagge. Innen drin widmeten mir alle was und unterschrieben. Dazu bekam ich noch einen der typischen Muetzen. Vaya. Ich war platt.

Jetzt folgten die verschiedenen Taenze, u.a. widmete ein mutiger Junge ein Liebeslied an eines der Maedchen meines Projekts. Ich improvisierte mit ein paar Jugendlichen und zum Schluss bekam ich eine Morenada-Einheit, die mir Celson beibrachte. COOL! Zum Schluss wurde noch fuer mich der Schlachtruf aus Caranví gebruellt, ich wurde hochgehoben und war einfach nur gluecklich.

Naechsten Dienstag kommen alle morgens zu mir nach Hause von San Isidro, mein allerletzter Arbeitstag. Ab heute sind die Projekte wegen der Schweinegrippe sowieso geschlossen.

Ich werde euch nicht vergessen!





UUEEBERGLUECKLICH!!

3 07 2009

Die letzten vier Tage verbrachte ich mit meinem Projekt Jilañataqui in Caranavi, ein Staedtchen tief in den tropischen Yungas auf gerademal 600 Metern. Das Wetter war aber sehr angenehm warm, da war “nur” noch im Winter sind. Mosquitos gab es aber trotzdem. Manche wurden richtig uebel zerstochen.

Die Reise war einfach klasse. Ich lernte viele neue Gesichter kennen, da auch die anderen sechs Zentren von Jilañataqui mitfuhren, nicht nur San Isidro. Insgesamt waren wir bestimmt 80-90 Personen. Vom kalten La Paz ging es immer weiter die mir schon lange bekannte Yungas-Strecke runter, die wirklich nicht allzu ungefaehrlich ist. Allerdings bietet sie ein unglaubliches Panorama.

Die Tage verbrachten wir im Dorf, aber vor allen Dingen am nahe gelegenen Fluss, wo auch die Dorfbewohner hinkamen, um sich zu baden. Nur die wenigsten Jugendlichen konnten schwimmen, von meinem Projekt keiner. Das hat mich richtig gewundert. So half ich dem einen oder anderen zu schwimmen. Dann bin ich auf einen Felsen geklettert und runtergesprungen. Das hat beeindruckt :D

Nachts schliefen wir in einer verlassenen Schule. Alles war voller Staub, wie ueberall, denn schon seit Monaten hat es hier nicht mehr geregnet. Auf Steinboden zu schlafen war auch mal ne neue Erfahrung wert, aber durchaus machbar!

Gestern sind wir dann noch in die Dorfdisko gegangen und anschliessend sind die Jungs ins Zimmer der Maedchen gegangen und haben ihnen noch was auf der Gitarre vorgespielt und gesungen. Da kam wieder ihre ganze Lebensfreude zum Vorschein. Musik und Tanz sind die zwei Dinge, die wohl einen jeden Bolivianer gluecklich stimmen. So froh sind sie, wenn sie das Tanzbein schwingen koennen (auch wenn man hier in einer Reihe Junge-Maedchen-Junge-Maedchen tanzt) und dazu noch kraeftig singen kann.

Gerade auf der Busfahrt haben wir uns koestlichst amuesiert und die lustigsten Fotos geschossen. Es wurde sogar noch fuer mich gesungen. Ach, ich werde diese Kinder und Jugenliche alle am meisten von allen vermissen. Und genau heute in zwei Wochen geht mein Flieger in einer voellig andere Welt, die ich noch gar nicht wiedersehen will.

!!JILAÑATAQUI PARA SIEMPRE!!





Último campamento – Punata, Cochabamba

29 06 2009

Und jetzt ist auch schon mein letztes Camp vorbei! Die Zeit RAAAAAST!!!

Das Camp fand ueber’s Wochenende in der Naehe Cochabambas, sprich in Punata statt. Drei Tage Sonnenschein, ein letztes Mal Wiedersehen mit anderen Freiwilligen aus Bolivien und ein Kennenlernen all derer Bolivianer, fuer die es im Sommer nach Europa geht, hauptsaechlich Deutschland.

Die drei Tage waren wirklich nicht intensiv. Wir hatten viel Freizeit und konnten die letzten Tage in Bolivien gut geniessen. Vor allen Dingen, wenn man weiss, dass einen direkt nach Landung auf Berliner Boden ein 5-Tage-Camp erwartet, das vollgestopft mit Programm sein wird.

An unserer Fiesta de Despedida konnten wir die Bolivianer noch besser kennenlernen (natuerlich gab es Singani, DER bolivianische Alkohol). Waren wirklich ein paar nette Leute dabei. Und wer weiss: vielleicht sieht man sich in Alemania o Inglaterra!

Jetzt muss ich meine Sachen packen. Morgen geht es bis Freitag nach Caranavi, mitten in die Yungas. Aber diesmal mit meinem Projekt! Das sehe ich gleichzeitig als Abschiedsfahrt. Es wird sicher anstrengend, aber ich freu’ mich schon sehr!





San Juan, la noche más fría del año

24 06 2009

Gestern, am 23. Juni, war San Juan, angeblich die kaelteste Nacht des Jahres. Tradition sind Hot Dogs. ¿Wieso? Keinen Peil!

Statt Hot Dog ass ich Pizza mit Freunden und feierten in den Geburtstag einer guten Freundin rein. Draussen! Allerdings mit Heiz-Pilz ;) .

Man sagt, am naechsten Morgen koennen keine Flugzeuge starten, weil der Himmel von dem Rauch, der durch die vielen Lagerfeuer, die in El Alto in der Nacht entzuendet werden, voellig undurchsichtig waere. Wirklich glauben tue ich es aber nicht.

Sonst weiter ist auch nichts passiert.





Solsticio – Wintersonnenwende – 21 de Junio

21 06 2009

FELIZ AÑO NUEVO!!

Sorprendidos? Ne, ich habe heute in aller Herrgotts-Fruehe Neujahr gefeiert. Allerdings nicht wie alle anderen auf der Welt am 31. Dezember, sonder Aymara Neujahr, am 21. Juni. Wintersonnenwende.

Gerade komme ich aus Jesús de Machaca wieder. Es ist ein winziges Dorf in der Naehe der peruanischen Grenze. In der Naehe wurde dieses fuer die Aymara (indígenas der La Paz Region) wichtigstes Fest des Jahres gross gefeiert. Turisten fuhren alle nach Tiwanaku. ICYE hingegen faehrt seit vielen Jahren nach Jesús de Machaca, um Turi-Massen aus dem Weg zu gehen und dem richtigen Leben beizuwohnen.

Heute morgen standen wir um 4:15 auf, um um 6 Uhr auf dem Altplano die Sonne begruessen zu koennen. Es war EISKALT!!! Es schneit zwar nicht, Minusgrade kommen aber trotzdem zu Stande. Und da das Altiplano nur ein paar trockene Grasbueschel zu bieten hat an Vegetation, brannte immer mal wieder ein trockenes Bueschel Gras fuer wenige Minuten.

Als es hell wurde, versammelten sich alle Aymara (es waren keine Turis da, so cool!) und der Fuehrer sprach etwas laut in Aymara aus und der Rest rief es laut hinterher. In einem Feuer (das ausschliesslich aus Kuh-Sch…. bestand) wurden der Erdgoettin Pachamama Kokablaetter geopfert. Danach folgten tatsaechlich zwei Lamas, denen blitzschnell die Kehle durchgeschnitten wurde und deren Blut in der Umgebung verkippt wurde. Definitiv eine Erfahrung! :D

Danach wurde Bier auf die Menschenmassen gekippt und als die ersten Sonnenstrahlen herauskamen, hielten alle ihre Haende ausgestreckt in Richtung Sonne, um die Sonne praktisch zu begruessen. Denn heute hat offiziell -  im Gegenteil zum Westen – der Winter angefangen. Daher ist die Sonne nun umso wichtiger.

Dieses Ritual und die tollen Kostueme (Maenner hatten due buntesten Gewaender und Muetzen an, waehrend ich die dreieckigen Huete der Frauen noch nie gesehen hatte) hatten uns alle ziemlich beeindruckt! Dann waren wir aber doch sehr froh, als es endlich wieder waermer wurde.

Als Gringos waren wir dort sowieso DIE Attraktion und ploetzlich hatten wir eine Schaar um uns herum, als wir anfingen, UNO zu spielen ;) .

It was FUN!





Cumpleaños

10 06 2009

Ich haette euch eigentlich vor einer Woche schon schreiben sollen. Aber war wohl einfach zu faul.

Mein Geburtstag war echt super! Im Projekt wurde ich mit Torte empfangen und der “Biss” in die Torte, d.h. Kopf rein, gehoerte da natuerlich auch dazu. Das war klasse. Ein paar Maedchen arbeiten immer noch an meinem Geburtstagsgeschenk, was es wohl sein mag :O? Meine Familie hatte mir Fruehstueck vorbereitet. Am Tag vorher sind wir in ein Konzert gegangen, recht bekannte mexikanische Band und haben mit Freunden und meinem Bruder reingefeiert.

Am Freitag hatte ich dann eine Party bei mir zu Hause. War seeeehr amuesant :D

Leider war ich die letzten Tage etwas k.o., aber jetzt bin ich wieder halbwegs fit und auf dem Sprung zum Videoabend, um ne gute Freundin zu verabschieden, die in Kanada studieren wird.





Back du Work – Día de la Madre – Invierno

31 05 2009

Gleich die erste Arbeitswoche nach Chile war ein voller Erfolg. Die Kinder begruessten mich wiedermal so herzlich und fielen mir um die Arme. Sie hatten mich und ich sie doch ganz ganz doll vermisst. Weiss gar nicht, wie das im Juli werden soll. Hab ihnen gleich ein paar Bilder aus Chile gezeigt.

Vorgestern, sprich Freitag, haben wir den Geburtstag aller Kinder, die im Mai Geburtstag hatten, gefeiert. Zuerst durften die Kinder basteln, malen, Knetfiguren machen und als Belohnung gab es ein Stueck Torte und Saft. Das soll ab jetzt jeden letzten Freitag des Monats so gehandhabt werden. Nur mit anderen Aktivitaeten und Belohnungen. Find’ ich richtig gut!

Am Mittwoch war dann auch hier in Bolivien Muttertag. Ich hatte meiner Mutter eine kleine Eistorte gekauft und was dazu geschrieben. Und wie immer, wenn es was zu feiern gibt, machen die Kinder das Fruehstueck fuer die Mama oder den Papa ;) . Ruehreier, Crepes, frisch gepresster Orangensaft…legga! Abends musste ich dann zu meinem Projekt zurueck. Dort wurde der Día de la Familia gefeiert. Nach anderthalb stuendiger Verspaetung konnte es dann auch schon losgehen. Die Kinder tanzten fuer ihre Eltern, es wurde gesungen, ich wurde spontan in ein Rollenspiel gesteckt (es hiess: “Du bist jetzt ein boeses Vater!” und schwupps landete ich auf der “Buehne”). Die Eltern traten im Kartoffel-Schaelen, Eiweiss-Steifschlagen,  Reise-nach-Jerusalem und Sackhuepfen an. Ich fuehlte mich wie auf einem Kindergeburtstag :D . Ein erfolgreicher Abend.

Hier ist es bitterkalt geworden. Aber das Wetter spinnt sowieso. Ich bin erkaeltet, creme mich mit Lichtschutzfaktor 60 (!!) ein und kriege wegen der Hoehensonne trotzdem einen Sonnenbrand, muss aber in der Nacht total frieren. Nene, diese Hoehe, die macht sich jetzt sehr bemerkbar.

Und naechsten Donnerstag ist mein Geburtstag und ich weiss nicht, wie ich ihn feiern werde! Mal schau’n!





Chile – Segunda Parte

23 05 2009

Gestern bin ich von einer – wieder mal – fantastischen Reise zurueckgekehrt!

Santiago war richtig klasse. In dieser 6-Millionen-Stadt ist richtig was los! Zuerst sind wir auf so einen Hop-On Hop-Off Touribus gesprungen und einmal quer durch die Stadt geduest. Abends waren wir in Bella Vista feiern. Unter anderem fuhren wir per Teleférico (Gondelbahn) rauf auf einen Berg und sahen nach Sonnenuntergang die Stadt in einem Lichtermeer. Ausserdem sah ich Anika, eine alte Schulfreundin, seit langem mal wieder (wenn auch nur sehr kurz). Nur der Smog in der Stadt hat sehr gestoert. Man konnte nicht weit schauen, weil sich ein grauer Schleier in der Ferne aufzog, das war wirklich krass!

Ein weiterer Stop unserer Reise bildete Valparaiso, direkt an der Kueste Chiles gelegen und angeblich Chiles Kulturhauptstadt. Diese Stadt zeichnet sich vor allen Dingen durch ihre bunten Haeuser und bemalten Tueren aus, alles sehr bohemisch. Kontrastprogramm bot dagegen Viña del Mar, der Nachbarort, der unterschiedlicher nicht sein koennte. Moderne Hochhaeuser anstatt bunt bemalten Holzhaeusern. Dort besichtigten wir ein Mueseum ueber die Osterinsel, richtig interessant!

Mit dem Flieger ging es ueber 2000 Kilometer wieder hoch in den Norden, nach Arica naemlich. Den Tag verbrachten wir am Strand und mussten endlich mal wieder etwas Schlaf nachholen ;) . Die beiden darauffolgenden Tage fuhren wir durch den Parque Nacional Lauca, ein Paradies sag’ ich euch! Ueberall Lamas, Vicuñas (sehen so aehnlich aus wie Lamas) und Vizcachas (hasenaehnlich). Wir fuhren auf ueber 4000 Meter Hoehe ueber das Altiplano, sahen Lagunen und schneebedeckte Vulkane (einer liegt an einem auf 4.500 Meter gelgenen See, der damit zu den hoechsten weltweit gehoert!) und schlenderten durch winzige Doerfer, die richtig urig aussahen. Und natuerlich sah man auf dem Weg von 0-4000 Meter von Wueste ploetzlich ansteigende Vegetation.

Chile ist zwar sehr teuer verglichen mit Bolivien, aber Stefan, Jannis und ich sind uns doch sehr sicher, dass sich jeder einzelne Cent gelohnt hat!





Chile – Iquique, San Pedro

13 05 2009

Ich bin jetzt seit gut einer Woche unterwegs!

Visum ist ja wieder abgelaufen und als letztes Reiseziel hatten Stefan, Jannis und ich uns Chile rausgesucht. 10 Stunden ging es dann von La Paz erstmal nach Iquique an den Pazifik. Highlight der Tage dort: Ein Sprung mit dem Paraglide ueber die Stadt! Das war schon krass. Zuerst sah man Duenen, dann die Stadt, den Strand und schliesslich das endlose Meer. 20 Minuten trieben wir so in der Luft! Klar sprangen wir dann auch mal ins kuehle Nass, wobei so manche Wellen ganz schon gross waren!

Weiter gings nach San Pedro de Atacama. Inder Naehe der bolivianischen Grenze gelegen, erstreckt sich hier ein Teil der trockensten Wueste der Welt, der Atacama. Wir unternahmen verschiedene Touren in die Umgebung, z.B. in ein Tal, das so aussah wie eine Mondlandschaft im Wild Wild West Stil oder zu azulblauen Lagunen, auf denen man wie im Toten Meer treiben konnte, weil das Wasser so salzhaltig war. Zum Schluss gingen wir auf den Duenen der Atacama zum ersten Mal Sanboarding, was richtig Spass gemacht hat aber auch recht anstrengend war. Nachts beobachteten wir die Sterne in einer Sternenwarte und sahen den Mond wohl noch nie so riesig. Selbst den Saturn konnten wir gut erkennen! Definitiv erinnerungswuerdig.

Und heute sind wir nach einer 24-Stunden-Fahrt in der Hauptstadt, Santiago de Chile angekommen, wo wir ein paar Tage bleiben werden. Darueber berichte ich dann beim naechsten Mal!





Nuevo trabajo – Virgen de Fatima

5 05 2009

Hab’ euch ganz vergessen zu erzaehlen, wie mein erster Arbeitstag im neuen Projekt aussieht. Ab sofort werde ich donnerstags und freitags nicht mehr in Achumani bei der Familie auf die Kinder aufpassen, sondern stattdessen in einem Waisenhaus in Obrajes arbeiten. Ist also ganz in der Naehe. Letzten Donnerstag fing ich an. Ich wurde in Sala 3, den 1-1.5 Jaehrigen zugeteilt. Jede Sala hat eine sogenannte Mamita, die die Kinder betreut und die man im Endeffekt auch unterstuetzt. Denn in dem Krabbelraum wuseln zehn vergnuegte Babies herum. Das riecht natuerlich nicht direkt “dufte”, wenn man hereinkommt. Man muss im Grunde mit ihnen spielen und aufpassen, dass ihnen nichts passiert. Mittags muss ich sie fuettern und ins Bett bringen, um sie nachmittags mit ihrem Faleschchen Milch zu wecken, etwas zu spielen und um 17 Uhr wieder zu fuettern.

So sieht im groben mein Tagesablauf aus. Allerdings werde ich in Zukunft nur vormittags dort arbeiten und nachmittags mit den Jugendlichen, die aus der Schule kommen, meine Zeite verbringen. Denn auf Dauer koennte es mir sonst wohl etwas langweilig werden. Denn klar ist – den Job kann man mit selbstdenkenden Kindern keineswegs vergleichen. Mal sehen, wie’s wird!