Último campamento – Punata, Cochabamba

29 06 2009

Und jetzt ist auch schon mein letztes Camp vorbei! Die Zeit RAAAAAST!!!

Das Camp fand ueber’s Wochenende in der Naehe Cochabambas, sprich in Punata statt. Drei Tage Sonnenschein, ein letztes Mal Wiedersehen mit anderen Freiwilligen aus Bolivien und ein Kennenlernen all derer Bolivianer, fuer die es im Sommer nach Europa geht, hauptsaechlich Deutschland.

Die drei Tage waren wirklich nicht intensiv. Wir hatten viel Freizeit und konnten die letzten Tage in Bolivien gut geniessen. Vor allen Dingen, wenn man weiss, dass einen direkt nach Landung auf Berliner Boden ein 5-Tage-Camp erwartet, das vollgestopft mit Programm sein wird.

An unserer Fiesta de Despedida konnten wir die Bolivianer noch besser kennenlernen (natuerlich gab es Singani, DER bolivianische Alkohol). Waren wirklich ein paar nette Leute dabei. Und wer weiss: vielleicht sieht man sich in Alemania o Inglaterra!

Jetzt muss ich meine Sachen packen. Morgen geht es bis Freitag nach Caranavi, mitten in die Yungas. Aber diesmal mit meinem Projekt! Das sehe ich gleichzeitig als Abschiedsfahrt. Es wird sicher anstrengend, aber ich freu’ mich schon sehr!





San Juan, la noche más fría del año

24 06 2009

Gestern, am 23. Juni, war San Juan, angeblich die kaelteste Nacht des Jahres. Tradition sind Hot Dogs. ¿Wieso? Keinen Peil!

Statt Hot Dog ass ich Pizza mit Freunden und feierten in den Geburtstag einer guten Freundin rein. Draussen! Allerdings mit Heiz-Pilz ;) .

Man sagt, am naechsten Morgen koennen keine Flugzeuge starten, weil der Himmel von dem Rauch, der durch die vielen Lagerfeuer, die in El Alto in der Nacht entzuendet werden, voellig undurchsichtig waere. Wirklich glauben tue ich es aber nicht.

Sonst weiter ist auch nichts passiert.





Solsticio – Wintersonnenwende – 21 de Junio

21 06 2009

FELIZ AÑO NUEVO!!

Sorprendidos? Ne, ich habe heute in aller Herrgotts-Fruehe Neujahr gefeiert. Allerdings nicht wie alle anderen auf der Welt am 31. Dezember, sonder Aymara Neujahr, am 21. Juni. Wintersonnenwende.

Gerade komme ich aus Jesús de Machaca wieder. Es ist ein winziges Dorf in der Naehe der peruanischen Grenze. In der Naehe wurde dieses fuer die Aymara (indígenas der La Paz Region) wichtigstes Fest des Jahres gross gefeiert. Turisten fuhren alle nach Tiwanaku. ICYE hingegen faehrt seit vielen Jahren nach Jesús de Machaca, um Turi-Massen aus dem Weg zu gehen und dem richtigen Leben beizuwohnen.

Heute morgen standen wir um 4:15 auf, um um 6 Uhr auf dem Altplano die Sonne begruessen zu koennen. Es war EISKALT!!! Es schneit zwar nicht, Minusgrade kommen aber trotzdem zu Stande. Und da das Altiplano nur ein paar trockene Grasbueschel zu bieten hat an Vegetation, brannte immer mal wieder ein trockenes Bueschel Gras fuer wenige Minuten.

Als es hell wurde, versammelten sich alle Aymara (es waren keine Turis da, so cool!) und der Fuehrer sprach etwas laut in Aymara aus und der Rest rief es laut hinterher. In einem Feuer (das ausschliesslich aus Kuh-Sch…. bestand) wurden der Erdgoettin Pachamama Kokablaetter geopfert. Danach folgten tatsaechlich zwei Lamas, denen blitzschnell die Kehle durchgeschnitten wurde und deren Blut in der Umgebung verkippt wurde. Definitiv eine Erfahrung! :D

Danach wurde Bier auf die Menschenmassen gekippt und als die ersten Sonnenstrahlen herauskamen, hielten alle ihre Haende ausgestreckt in Richtung Sonne, um die Sonne praktisch zu begruessen. Denn heute hat offiziell -  im Gegenteil zum Westen – der Winter angefangen. Daher ist die Sonne nun umso wichtiger.

Dieses Ritual und die tollen Kostueme (Maenner hatten due buntesten Gewaender und Muetzen an, waehrend ich die dreieckigen Huete der Frauen noch nie gesehen hatte) hatten uns alle ziemlich beeindruckt! Dann waren wir aber doch sehr froh, als es endlich wieder waermer wurde.

Als Gringos waren wir dort sowieso DIE Attraktion und ploetzlich hatten wir eine Schaar um uns herum, als wir anfingen, UNO zu spielen ;) .

It was FUN!





Cumpleaños

10 06 2009

Ich haette euch eigentlich vor einer Woche schon schreiben sollen. Aber war wohl einfach zu faul.

Mein Geburtstag war echt super! Im Projekt wurde ich mit Torte empfangen und der „Biss“ in die Torte, d.h. Kopf rein, gehoerte da natuerlich auch dazu. Das war klasse. Ein paar Maedchen arbeiten immer noch an meinem Geburtstagsgeschenk, was es wohl sein mag :O? Meine Familie hatte mir Fruehstueck vorbereitet. Am Tag vorher sind wir in ein Konzert gegangen, recht bekannte mexikanische Band und haben mit Freunden und meinem Bruder reingefeiert.

Am Freitag hatte ich dann eine Party bei mir zu Hause. War seeeehr amuesant :D

Leider war ich die letzten Tage etwas k.o., aber jetzt bin ich wieder halbwegs fit und auf dem Sprung zum Videoabend, um ne gute Freundin zu verabschieden, die in Kanada studieren wird.