Wohl einer der schoenesten Momente waehrend des Jahres. Meine Abschiedsfeier im Projekt.
Zuerst gab es ein Fussballturnier. Nachher kamen alle 7 Zentren der Fundación Jilañataqui in mein Zentrum, San Isidro. Kalro musste man erstmal Geduld haben bis es losging. Aber es lohnte sich. Die Aelteste der Jugendlichen von San Isidro ueberreichte mir in der Anwesenheit aller ein grosse Torte, wo draufstand „Feliz Viaje, Oliver.“ Ich musste die Torte natuerlich anbeissen und so wurde gleich mein ganzes Gesicht hineingetaucht. Herrlich. Danach hielt ich eine kleine Ansprache, in der ich mich fuer die schoenen Momente, gerade jetzt, wo ich so viele neue Gesichter waehrend der Reise nach Caranaví kennengelernt hatte. Ich bereue es sehr, nicht mal in ein anderes Zentrum fuer ein paar Wochen hineingeschaut zu haben. Da war ich wohl zu schuechtern, ich Depp.
Representanten von zwei Zentren bedankten sich im Namen aller und hebten hervor, wie leicht sie mich in dieser kurzen Zeit (Reise) lieben gelernt haben. Dazu bekam ich noch eine riesige Karte in Form von der Bolivienkarte in den Farben der bolivianischen und der deutschen Flagge. Innen drin widmeten mir alle was und unterschrieben. Dazu bekam ich noch einen der typischen Muetzen. Vaya. Ich war platt.
Jetzt folgten die verschiedenen Taenze, u.a. widmete ein mutiger Junge ein Liebeslied an eines der Maedchen meines Projekts. Ich improvisierte mit ein paar Jugendlichen und zum Schluss bekam ich eine Morenada-Einheit, die mir Celson beibrachte. COOL! Zum Schluss wurde noch fuer mich der Schlachtruf aus Caranví gebruellt, ich wurde hochgehoben und war einfach nur gluecklich.
Naechsten Dienstag kommen alle morgens zu mir nach Hause von San Isidro, mein allerletzter Arbeitstag. Ab heute sind die Projekte wegen der Schweinegrippe sowieso geschlossen.
Ich werde euch nicht vergessen!
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